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Heiko Klefer war im Schuljahr 2003/2004 ein Jahr Gastschüler in den Vereinigten Staaten von Amerika. |
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| Moin, ich bin ein Schüler des Mariengymnasiums und habe letztes Schuljahr einen Schüleraustausch in die Vereinigten Staaten von Amerika unternommen. Dort lebte ich in einer Stadt im Bundesstaat Kansas und besuchte die High School. Aus meiner Sicht ist die Schule der größte Unterschied zwischen Deutschland und Amerika. Alle Schüler, egal ob hochintelligent oder nicht, besuchten ein und die selbe Schule. Dort konnte ich diverse Kurse mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen. Letztendlich habe ich mich für Kurse wie amerikanische Geschichte, amerikanische Regierung, Calculus, Englisch, Speech, Kansas Geschichte, Physik und Chemie entschieden. Eine Unterrichtsstunde war 90 Minuten lang und es fanden täglich vier statt. Der Stundenplan wiederholte sich jeden zweiten Tag; zum Beispiel hatte ich an einem Tag Mathe, Englisch, Geschichte, und Chemie, und, dementsprechend Physik, Speech, Regierung, und Kansas Geschichte am nächsten Tag. Mittagessen gab es in der schuleigenen Cafeteria – eine Art kaltes Büffet, wo man sich so viel auf einen Teller füllen durfte, solange auch alles auf einen Teller passte. Die 30-minütige Mittagspause fand zwischen der zweiten und dritten Unterrichtsstunde statt. Vielleicht ein paar Details zum Unterrichtsverlauf: In meinem Mathekurs waren wir lediglich sechs Schüler. Der Lehrer hat zuerst das Problem und die Lösungswege erklärt, danach haben wie Aufgaben aus dem Buch gerechnet. Klausuren wurden etwa alle zwei Wochen geschrieben. Mündliche Beteiligung ging im Grunde nicht in die Bewertung ein. In anderen Kursen waren die Verhältnisse ähnlich, jedoch war die Schüleranzahl meistens bei 20. Wer meint nach der dem Unterricht wär die Schule vorbei, der liegt falsch. Es gab ein großes freiwilliges Sportangebot, wie Football, Baseball, Cross Country, Volleyball, Golf, Basketball, Wrestling, Tennis, Softball, und auch eine Schul-Band. Ich habe mich im Herbst für Cross Country und im Frühling für Tennis entschieden. Cross Country ist ein Sport bei dem Teams gegeneinander einen 5 km langen Parkur entlangrennen. Punkte basieren auf Platzierungen und die Punkte der zehn besten Läufer eines Teams werden addiert. Wir haben täglich zwei Stunden trainiert; da es im Sommer tagsüber recht warm war, haben wir auch manchmal morgens vor der Schule trainiert. Wie ich bereits erwähnt habe, konnte das Wetter im Sommer ziemlich heiß werden. Das Klima entspricht absolut nicht unserem deutschen Klima. Im Sommer wurden Spitzentemperaturen von 45° C erreicht und im Winter Extremwerte von ca. -20° C. Mir hat das Austauschjahr besonders gut gefallen und es war sehr interessant die Kultur der Amerikaner hautnah mitzuerleben. Ich hoffe ich konnte einen anschaulichen Einblick in meinen amerikanischen Schulalltag geben. |
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Wir bedanken uns recht herzlich bei Heiko für diesen Bericht. | ||