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| Schulhomepage | ||
Lea Smidt ist im Schuljahr 08/09Gastschülerin in Australien. Lea berichtet hier über ihre neuen Eindrücke. Dafür möchten wir Lea recht herzlich danken. |
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Hey guys in Germany, Dies ist mein erster Bericht fuer die Homepage. Warum ich schreibe? Ich bin zur Zeit in Am 27. Januar bin ich der Kaelte entflohen und nach einem Orientierungsseminar meiner Austauschorganisaion0 (Step In) mit 50 anderen Austauschschuelern in den Flieger in Frankfurt gestiegen. Nicht umbedingt eine Erfahrung die man machen muss, da der Flug mit einer Zwischenlandung in Singapur etwa 22 Stunden dauert. Meine Beschaeftigung: Schlafen und Essen. Jedesmal wenn du aufwachst steht was zu essen vor dir und wenn man dann zuende gegessen hast ist man auch schon wieder muede, da man seine ganze Kraft auf die harte Butter, das Broetchen und das Plastikmesser verwendet hat. Also hat man, bis auf die Angst vor Trombose oder einem Absturz nicht viele Sorgen auf dem langen Flug. Am morgen des 29. Januar waren wir dann endlich am Ziel, vorerst. Wir landeten in Sydney und fuhren zur University of Sydney, wo wir fuer 3 Naechte untergebracht waren und auch unser Vorbereitungssemiar hatten. Vor Ort warteten schon Austauschschueler aus Brasilien, Kolumbien, Italien, Amerika. Holland und Japan auf uns und uns die Regeln der Partnerorganisationen und australische Gesetze gepredigt. Unsere Muedigkeit trug dabei nuich umbedingt zur allgemeinen Motvation bei, aber nach einer Nacht in einem normalen Bett spuerte man die Folgen des Jetlacks schon weniger. Zudem ist Sydney eine echt beeindrickend Stadt mit vielen Wolkenkratzern, dem Opera House und der Harbour Bridge am Meer, die wir uns einen Tag angeguckt haben. Nach 3 mehr oder weniger lehrreichen, aber auf jeden Fall interessanten Tagen, konnten die meisten von uns wieder in ein Flugzeud steigen, da Australien ja bekanntlicherweise ein sehr grosses Land ist und die Strecken zwischen den Staedten und States nivht so einfach mit dem Auto zu ueberwinden sind. Fuer mich ging es nach Adelaide, die Hauptstadt des Staates South Australia. Nun bin ich schon seit drei Wochen bei meiner Gastfamilie und langsam gewoehne ich mich an den Gedanken hier zu leben, bzw. realisiere es. Ich fuehle mich hier wirklich sehr wohl auch wenn nicht alles immer so einfach ist, aber das Land ist toll! In der Gegend in der ich lebe gib es hills, grosse weite Felder mit Schafen,.Kuehen und Alpackas, sehr viele Kaengerus und bunte Papageienveogel udn....wenig Menschen. J Das ist eigentlich nicht besonders schlimm. Ich wohen in einem Dorf, Kanmantoo, mit 200 Einwohner, einem Restaurant und (das beste) einem lokalen Shop. Ich laufe oefters dorthin um Briefe abzugeben und die Post abzuholen, da es hier keine Brieftraeger gibt. Ausserdem wird amn von den netten Besitzern immer genoetigt etwas zu kaufen und wenn man mal gefrustet ist, haben sie totalueberteuerte TimTams, die wohl neben Milo (einem Kakaogetraenk) eine der genialsten, australischen Erfindungen ist! Nicht nur die Landschaft ist hier anders, auch die Staedte, meine Familie und die Schule sind nicht wie in Deutschland. Meine Schulfaecher sind zur Zeit Outdoor Education, Photography, Drama, English Studies und Math....Specialists. :D Ich bin nicht ploetzlich ein Genie geworden, das ist schon machbar. Wie ihr seht hab ich nur 5 Faecher und vile Freistunden die man zum Hausaufgaben machen und Sandwich toasten im Commom Room verbringt, der nur fuer die Year twelve’s ist, sehr super. Eien Schuluniform muss ich auch tragen, aber die ist nicht so schlimm und ich darf mir zum Glueck meine Schuhe selber aussuchen....puh! Die vorgeschriebenen Schuhe sind naemlich furchtbar dick, klobig, schwarz und warm, was bei dem Wetter hier nicht umbesingt vorteilhast ist. Ein paar Tage vor meiner Ankunft warne es hier wohl 49 Grad Celsius, was ich echt schokierend finde, aber mittlerweile ist es auf 30 bis 35 Grad abgekuehlt....tja es wird Winter. ;) Ein anderes ueberraschendes Erlebnis war fuer mich die Stimmung an der Schule: die Lehrer sind sehr locker und wirklich nett, die Schueler, besinders die juengeren echt nervig, rebellisch und respektlos. Es kann schon vorkommen das im Unterricht ploetzlich jemand einfach rausgeht, 15 Minuten zu spaet kommt und nichts sagt oder superlaut Musik hoert. Etwas ungewohnt fuer mich, aber mir wurde auch erstmal erzaehlt das unser Schulsystem ja so streng ist, naja, vielleicht im Vergleich. J Sonst arbeiten die meisten Jugendlich hier anch der Schule und am Wochenende sehr viel, auch wenn die erst 14 sind. Kommt wegen meinen Visabestimmungen leider nicht fuer mich in Frage. Meine Gastfamilie hier ist klasse. Ich kann jedem meine Organisation empfehlen, da die Familien in Australien nicht bezahlt werden fuer die Aufnahme eines Austauschschueler und das ist sehr selten. Morgen fahre ich mit meiner Familie und einem anderen deutschen Austauschschueler in den Urlaub an die Kueste, 2 Stunden von hier entfernt. Wir haben einen Caravan gemietet und Jim, mein Hostdad hat mir schon profezeit uns um 5 Uhr morgens zu wecken um Fischen zu gehen.....Crabs! Grosse, das wir echt gruselig. ;) Sowieso hab ich schon die Bekanntschaft mit so einigen nicht so netten Tieren gemacht. In Sydney gab es ueberall Kakalaken (auf Englisch uebrigens Cucaracha- ihr kennt das Lied?) und die koennen sehr gross sein und fliegen. Ausserdem haben meine Gasteltern letzte Woche ein richtig grosse Giftspinne an meiner Zimmerdecke gefunden, das war schrecklich. Meine Gasteltern schmieden gerade schon wieder Plaene zu meiner Beseitigung und wollen schalgen mir vor das ich im Kaefig mit Haien tauchen koennte. Ausserdem bedauern sie jetzt die Spinne nicht in mein bett gelegt zu haben. Ihr seht ich bin hier sehr willkommen, aber ich hab eine australische Krankenversicherung deswegen passt das schon. ;) Kaengurus hab ich noch nicht gesehen, aber vielleicht mach ich ja in unserem Urlaub die Bekanntschaft mit einem White Pointer, einem weissen Hai. Die fressen nicht nur Surfer sondern die ‚Babies’ kommen auch an die Kueste. Surfen war ich auch schon, aber ich denke meine Talente liegen woanders....wenn man endlich begriffen hat wie man auf die Welle kommt (Tip des Profisurfers: „Catch the wave!“) muss man noch auf dem bloeden Bord stehen koennen. Man kann sie auch einfach mit em Bauch auf Brett legen, das ist echt einfacher und spassiger. J
Das waren also einige meiner ersten Australienerfahrungen. Es gibt noch ein paar mehr, aber eigentlich ist hier alles anders und schwer zu beschreiben. Wenn ihr auch vorhabt ins Ausland zu gehen, kann ich euch motivieren, dei Leute hier sind meistens sehr nett und easy-going. Informationen ueber meine Orga findet ihr im Internet: http://www.stepin.de/
Und um mal australisch zu bleiben: See you later, Lea J
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Mail April 09 |
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Halbzeitpause in Australien |
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Nach 2 einhalb Monaten in Australien ist wieder ein Bericht fuer die Homepage faellig und da ich gerade meine Halbzeitpause (oder auch Term Break) habe und am Ostermontag alles in Kanmantoo schlaeft, finde ich die Zeit zu schreiben. Eines ist aud jeden Fall klar: Die Zeit rennt und es ist unheimlich zu wissen, dass die haelfte meiner Zeit wirklich schon wieder um ist. Seit dem letzten Mal, dass ich mich gemeldet habe, ist natuerlich einiges passiert und es hoert sich (laut Freunden und Familie) wahrscheinlich so an als wuerde ich hier mehr Urlaub machen als alles andere. Das stimmt natuerlich nicht ganz, aber ich denke, es ist wohl am interessanten ueber meine Camps und meinen Familienurlaub zu berichten. Im Februar war ich mit meiner Gastfamilie und Martin (einem anderen deutschen Austauschschueler) in Ardrossan. Das ist ca. 2-3 Stunden von hier entfernt an der Kueste. Wir waren fischen (auf dem Jetty=Steg), was ueberraschender Weise ganz anders ist als Angeln in Deutschland. Man trifft viele Leute und es macht echt einigermassen Spass Netze ins Wasser zu werfen und Krebse zu fangen, die echt lecker, aber ganz schoen auf Krawall gebuerstet sind. Mein Gastvater hat mir auf jeden Fall versucht beizubringen wie man die Viecher isst und ich mache wirklich Fortschritte und spritze nicht mehr die Innerreien auf alle anderen, die am Tisch sitzen. Schwimmen waren wir natuerlich auch, ich einmal auch fast unfreiwiliger Weise, da mein hostdad mich vom Jetty schmeissen wollte, ist zum Glueck aber illegal. ;) Im Maerz war ich dann mit der Outdoor Education Class von meinem Gastbruder, Ben auf Kangaroo Island auf einem Bikeriding Camp. Das hat superviel Spass gemacht, war aber auch sehr anstrengend. Wir sind 205 km in 3 Tagen gefahren, auf Dirt Roads und mit vielen vielen Huegeln. Dirt Roads gibt es auf KI sehr viel. Das beeindruckende ist, dass sie staendig die Farbe wechseln; von Weiss ueber Schwarz, Gelb oder Rot zu Braun. Das weniger beeindruckende ist, dass sie viele Loecher (Corrugations), Huegel und eine sandige Oberflaeche haben. Aber wenn man abends an der Campingsite ankommt und Kangaroos, Koalas oder Wallabys sieht, freut man sich immer wieder. Duschen hatten wir leider nicht, dass heisst wir haben immer im eiskalten Meer gebadet und gestunken. ;) Das wohl lustigste Erlebnis war, dass ein Opossum (so eine Art ueberdimensionales Eichhoernchen, das Nachts superdoll Radau macht) in unser Vorzelt gekommen ist und unser Essen geklaut hat. Nachdem ich am naechsten Morgen mindesten 15 Minuten verzweifelt meine Broetchen gesucht habe, fand ich die Tuete (leer) vor unserem Zelt liegen. Die Tiere hier sind also ziemlich freaky. =) Meinem Supertalent konnte ich auch wieder nachgehen: Surfen. Ich kann Mountainbike fahren, aber surfen ist wie schon gesagt, nicht ganz meine Staerke, alledings werde ich besser. Wir waren naemlich Anfang April mit meiner Outdoor Ed Class auf einem 3-taegigen Surfingcamp und sind ca 12 Stunden gesurft. Allerdings war das at Corny Point in voelliger Einsamkeit. Der erste Tag war mit 2 Stunden Surfen und Mediumsize Wellen (laut Instructor „nice surf“) echt Schonprogramm. Waehrend wir am zweiten und dritten Tag manchmal einfach hilflos und muede waren. Die Wellen waren riesig, was ohne Surfboard nicht so schlimm ist, mit Surfboard kann man aber nicht tauchen und wird entweder mitgerissen oder muss unter der Welle durchrollen. Das war manchmal etwas erschreckend, aber letztendlich war es ein gutes Erlebnis. Ausserdem haben wir keine Haie gesehen, vor denen wir am Anfang ein bisschen Angst hatten, da uns schon am ersten Tag gesagt wurde, dass es schon sein kann, dass ein paar Sharks den Strand besuchen kommen. Das hoert sich alles etwas risky an, ist es aber eigentlich ueberhaupt nicht. In meine Ferien fliege ich fuer ein paar Tage nach Queensland. Ich lande und schlafe in Cairns und wir fahren zum Great Barrier Reef, um dort zu schnorcheln, gehen Wild Water Rafting, fahren zum Dschungel und machen noch ein paar andere Sachen. Darauf freue ich mich wirklich, denn in Kanmantoo, meinem 200 Einwohner Dorf, passiert leider nicht soviel und es gibt auch keinen Public Transport bis auf die Schulbusse. Meine Schule ist auch super, manchmal etwas gewoehnungsbeduerftig, aber es gibt auch viele tolle Sachen, die wir in Deutschland nicht haben. Vor kurzem hatten wir z.B. Sportsday. Erst haben wir jahrgangsweise Spiele wie Volleyball, Sackhuepfen mit vier Leuten usw. gespielt, wobei die Care Groups gegeneinander antreten. Danach begann der Hauswettbewerb. Wir haben vier Haeuser, Barker (mein team!), Angas, Highmarsch and School. Die treten gegeinander an in Disziplinen wie Laufen, Springen, Kugelstossen(...). Davor gibt es eine Art Marsch (das hoert sich jetzt eher nach Militaer an, das ist es sicherlich nicht!). Jedes Team laeuft eine Runde auf dem Sportplatz und jedes Haus hat einen Kampfschrei (=warcry) ;) oder ein Lied, was es singt. Ausserdem sind alle in den Farben ihres Hauses verkleidet und geschminkt. Das war wirklich ueberwaeltigt fuer mich. Endlich habe ich auch meinen eigenen Sport neben joggen durch Kanmantoo gefunden: Netball. Ist, glaub ich, ein Sport den es nicht in Europa gibt, aber in Neuseeland, Suedafrika und Australien, ein bisschen wir Cricket und Football also. Ist jedenfall etwas kompliziert und ich bin echt nicht ganz so gut, aber ich hab ja noch Zeit zu lernen und da ich Goal Defense spiele und gross bin, habe ich auf jedenfall Potenzial. :P
So, das wars jetzt erstmal von mir. Morgen fahre ich nach Adelaide und werde mir mal die Stadt angucken. Adelaide ist wirklich sehr schoen, aber nicht zu vergleichen mit europaeischen Staedten, weil es echt anders aussieht.
Ich wuesche euch noch schoene Restferien auf jeden Fall und werde das naechste Mal ueber Queensland (wenn ich nicht ertrinke, weil ich glaube die haben schon wieder Ueberschwemmungen) schreiben. =)
See you, Lea |
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Juni 09 |
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Nun ist es bald leider soweit: Ich muss Australien hinter mir lassen und meinen Heimweg antreten. Das wird sicherlich nicht leicht werden, auch wenn man sich natuerlich auf Freunde und Familie freut. Bevor ich dies tue, ist es wohl eine gute Gelegenheit noch einmal ein kleines Homepage Update zu schreiben und ueber meine letzten Monate zu berichten. Wie ich hoere ist in Deutschland zurzeit der Sommer ausgebrochen. Hier ist es im Moment nicht so warm, weil wir auf den Winter zugehen. Wir hatten relativ viel Regen und das Thermometer fiel unter 20 Grad. Dafuer ist die Landschaft umso schoener. Die weite, huegelige Landschaft ist nicht mehr braun und trocken, sondern gruen und in den Gaerten wachsen jetzt auch wieder Blumen. Nach der langen Trockenheit war es sehr schoen fuer mich ein bisschen gruen zusehen und sich noch mehr zu Hause zu fuehlen, was den Abschied nicht umbedingt leichter macht. Ich fuehle mich noch immer sehr wohl und jeder der ueberlegt ins Ausland zu gehen, sollte sich ernsthaft ueberlegen fuer 10 Monate zu bleiben, da 5 einfach viel zu schnell rumgehen. Ich habe mich erst nach 2 Monaten richtig eingelebt und jetzt muss ich bald schon wieder nach Hause fliegen. Trotzdem habe ich sehr viel gesehen und eine tolle Zeit gehabt. Wie ich schon das letzte Mal erzaehlt habe, war ich in meinen Ferien in Cairns, Queensland. Es war grossartig etwas ganz anderes zu sehen. Australien ist wirklich ein sehr vielfaeltiges Land und wenn man den State wechselt kommt man in klimatisch und landschaftlich voellig andere Gebiete. Als ich in Cairns aus dem Flieger stieg, dachte ich, ich kollabiere, da ich mit allem, aber nicht diesem Klima gerechnet habe. Aus dem kalten regnerischen South Australia, kam ich in das tropisch feuchte, sehr warme Queensland. Zudem war alles gruen und als ich mich auf den Weg zum Hostel machte, sah ich Regenwald und Palmen ueberall. Nachdem ich eingecheckt und erstmal den Airconditioner in meinem Zimmer auf die hoechste Stufe gestellt hatte, blieb mir noch etwas Zeit durch Cairns zu laufen, bevor die andere Austauschschueler ankamen. Cairns ist eine Stadt am Meer, was sehr schoen ist und die Landschaft um die Stadt ist einzigartig. Die Stadt an sich ist eher touristisch, sehr viele (deutsche) Backpacker and Work-and-Traveller und Souvenirshops, Restaurants und Surfingshops. Zum Glueck hatten wir einen Tourguide fuer die 4 Tage in Cairns, so dass wir mit dem Bus zu verschiedenen Orten fahren konnten. Einen Tag fuhren wir mit einer Faehre zu einer Snorkling Platform im Great Barrier Reef. Wir machten eine U-Boot Tour und schnorchelten sehr viel. Die Fisch-und Korallenvielfalt ist einzigartig und es supertoll, die grossen, bunten Fische gesehen und sogar angefasst zu haben! =) Ausserdem waren wir noch Wildwaterrafting, in einem Aboriginal Arts Center,in einem Wildlife Park, im Regenwald, wo wir im Fluss baden konnten und wir haben eine Seilbahnfahrt gemacht. Jede Menge neue Eindruecke und Spass also. Nach meine viel zu kurzen Ferien musste ich dann wieder in de Schule gehen. Ich muss gestehen, dass ich gerade auch in der Schule bin und Study Lesson habe. Da ich im Moment keine Assignments habe, kann ich also schreiben, wir haben als Year 12’s naemlich unseren eigenen Computerroom. In der Schule war ich nach den Ferien allerdings nur eine Woche, da meine Gasteltern, 2 andere Austauschschueler und ich in den Urlaub in den Nachbarstate Victoria gefahren sind. Wir waren fuer 4 Naechte in Ocean Grove, einem Ort am Meer und haben nochmal eine ganz andere Landschaft und verschiedene Plaetze gesehen. Auf dem Rueckweg sind wir die Great Ocean Road gefahren. Das ist eine Strasse die am Meer entlang fuehrt und stellenweise auch durch den Regenwald. Es ist eine wunderschoene Strecke und wenn man Glueck hat, kann man auch Wale auf ihrer Reise sehen. Fuer eine Nacht haben wir noch einen Zwischenstop in Mount Gambier gemacht. Dort gibt es einen See, den „Blue Lake“, der in einem Vulkankrater ist. Er wechselt die Farbe waehrend des Jahres, aber ist normalerweise strahlend blau. Eins ist klar, Victoria ist superschoen, aber bitterkalt und nicht gut zum Fischen, wie mein Gastvater feststellen musste, nachdem er um 5 Uhr aufstand um etwas zu fangen, jedoch mit leeren Haenden wiederkam. Nun bin ich seit ein paar Wochen wieder in der Schule und habe noch viel vor, bevor ich nach Hause fahre. Ich muss aber sagen, dass die Schule hier schon sehr anders und manchmal etwas anstrengend ist. Nach 3 Stunden ‚Orientering’ in Outdoor Education, habe ich festgestellt, dass die Camps in diesem Fach zwar sehr gut sind, das Fach an sich aber totale Zeitverschwendung ist. „Orientering“ heisst in der Schule mit einem Kompass rumrennen und verschieden Sachen messen. Ist nicht sehr anspruchsvoll, aber das nehme ich gerne in Kauf, da wir noch fuer eine Nacht und 2 Tage auf einen ‚Bushwalk’ gehen. Gleich beginnt Lunchtime, also muss ich jetzt aufhoeren und meinen USB-Stick holen, da mein Emailaccount an den Schulcomputern natuerlich gebloggt wird, wie eigentlich alle Websites. ;) Ich wuensche allen daheim gebliebenen noch alles Gute fuer die Restschulzeit und schoene Sommerferien.
See you back in Germany, Lea =) |
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