|
||
Maren berichtet aus Paris. Dafür danken wir Maren recht herzlich . |
||
November 2007 |
||
So, Freitag habe ich auch schon die Hälfe hinter mir hier in Frankreich und die Zeit ging wirklich schnell vorbei. Als ich hier angekommen bin, ging es gleich in den TGV nach Marseille. Von dort haben meine Gasteltern mich abgeholt, sie hatten schon eine Wochen Urlaub in den Bergen gemacht. Und mit mir ging es dann auf ein Segelboot, wir sind eine Wochen an der Côte d’Azur rumgesegelt. Mein Austauschpartner ist gleich zur Oma in die Bretagne gefahren, nach dieser einen Woche kam ich dann da auch an. Gemacht wurde nicht viel, einfach nur Urlaub. Als ich dann endlich hier war hatte ich noch ein paar Tage Ferien, aber dann gings auch gleich richtig für mich los. Ganz allein hab ich mich auf die Suche nach dem Raum gemacht, ich musste um 9 Uhr zur Schule mein Austauschschüler erst um 10 Uhr. In der ersten Stunde haben wir dann nur unseren Stundenplan bekommen da ich nicht viel verstanden habe musste ich gleich erstmal nach Hilfe fragen, aber alle waren wirklich sehr hilfsbereit und ich wurde gleich gut aufgenommen. Um 11 Uhr durften wir schon wieder nach Hause gehen. Am 2ten Schultag war dann schon alles normal, von halb 9 bis 16 oder 17 Uhr Unterricht. In der Mittagspause wird in der Kantine gegessen. Eine Schulestunde geht eine ganze Stunde lang und Samstags habe ich auch Unterricht, aber „nur“ 4 Stunden bis 12.30 Uhr wie Mittwochs auch. Da wir hier so viel Schule habe bleibt für die Franzosen nicht viel Zeit sich mit Freunden zu treffen und eigentlich spielt sich alles in der Schule ab. Meine Gasteltern arbeiten von morgens 8 bis ca. 20 Uhr, mein Gastvater manchmal noch länger. Dann wird nur noch gegessen und ab ins Bett, jedenfalls für mich. Diese ganzen Stunden in der Schule auf Französisch sind doch recht anstrengend und nach der Schule muss man dann ja auch noch lernen. Aber so langsam kann ich mich sogar im französischen Unterricht beteiligen, auch mal öfter meine Hausaufgaben machen und mehr Arbeiten mitschreiben. Doch an die Art des Unterrichts werde ich mich nie richtig gewöhnen; der Lehrer erzählt und die Schüler schreiben sich alles auf und müssen das dann in der nächsten Stunde wissen und fast jede Woche wird eine Arbeit geschrieben, oder es gibt mündliche Überprüfungen. Am Ende dieses Schuljahren schreiben die Schuler hier schon ihr Abitur im Fach Französisch und nächstes Schuljahr dann den Rest, somit sind die hier schon 2 Jahre früher fertig als wir. Und danach wird studiert. Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit und ich bin sehr gespannt auf mein französisches Weihnachten und auf Silvester beim Eifelturm. Donc, au revoir Bisous Maren Möllmann |
||
|
||