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Reemt Müller ist im Schuljahr 06/07 Gastschüler in den USA. Reemt berichtet hier über seine neuen Eindrücke. Dafür möchten wir Reemt recht herzlich danken. |
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HI Leute! |
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| März 2007 | ||
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Nun habe ich schon länger nichts mehr von mir hören lassen, konnte mich nun aber dazu überreden mal wieder was zu schreiben. Was ich nun so nach meinen 6 ½ Monaten hier erlebt habe. Da im November American Football zu Ende ging, musste ich mich für einen Wintersport entscheiden. Dort stand zur Auswahl Basketball und Wrestling. Da ich in Basketball nicht wirklich ne Bombe bin und die meisten hier doch ziemlich viel B-ball spielen, habe ich mich dann für Wrestling entschieden. Ein weiterer Grund war, dass ich mal etwas Neues ausprobieren wollte und man Wrestling nun eher nicht in Deutschland macht. Practice war an jedem Schultag von 4-6:30 und war ziemlich anstrengend. Wir mussten z.B. Body cares die Treppen hoch und runter machen. Anfang Dezember sollte ich dann zu meiner neuen Familie ziehen. Eine Familie mit 4 Töchtern wobei 3 schon ausgezogen sind. Meine Gasterltern besitzen 2 Fast Food Restaurants Namens Arbys und Taco-time. Demnach sahen auch meine Gasteltern aus.Wenn ich nachmittags um 3:15 aus der Schule kam, saß meine Gastmutter mit mindestens einer ihrer Töchter schon vor dem Fernseher. Und daran änderte sich bis Abends eigentlich nichts. Fahrräder hatten sie auch keine, was hier aber ziemlich normal ist, da eh jeder mit dem Auto fährt auch wenn es nur eben um die Ecke ist. Aber Benzin und Diesel bekommt man schon für die Hälfte, die wir bezahlen müssen. Nach ungefähr 3 Wochen Wrestling practice hatte ich mir einen Haarriss im Wadenbein zugezogen und konnte somit keinen Sport für die nächsten 2 ½ Monate machen (und das auch noch vor der Skisaison). Für die ersten 3 Wochen hatte ich dann immer mit Krücken rum zu laufen, was wirklich anstrengend sein kann. Ich muss sagen, die härteste Zeit für mich war über Weihnachten. Besonders als mich meine ganze Familie angerufen hatte an Weihnachten. Meine Gastfamilie hatte mir zwar einen Batzen Geschenke gekauft und waren super nett zu mir. Jedoch kann man das mit seiner eigenen Familie nicht vergleichen. In solchen Momenten merkt man erst wie wichtig einem die eigene Familie ist. Zudem kam noch hinzu, dass ich mir 3 Wochen vorher den Fuß gebrochen hatte, somit kam alles zusammen. Naja im Januar war dann Halbjahr und man konnte sich neue Fächer aussuchen. Ich wollte mir mal ein paar andere Fächer aussuchen, zu welchen man eher nicht die Chance in Deutschland bekommt. Somit hatte ich mir Fächer rausgesucht wie Kochen, Holzarbeit und Maschinenarbeit. Und hatte dafür Mathe, Physik und Chemie abgewählt. Was mir nun wirklich gut gefällt, weil es einfach mal etwas anderes ist. Was mir nun auch immer wieder auffällt sind die strengen Regeln in der Schule. Unsere Schule hatte für den Winter z.B. die Regel, dass wenn man einen Schneeball wirft, für 9 Tage von der Schule suspendiert wird. Und beim 2ten mal gleich 90 Tage, was schon verdammt heftig ist. Dann haben wir auch noch so Sachen wie Suspendierung bei mobbing für mehrere Tage. Oder wenn man Wörter sagt, die nicht Schulangemessen sind, man dann nachmittags mal in der Schule etwas länger bleiben darf. Ich weiß nun nicht wie das auf anderen Schulen so ist, aber ich finde das hier schon recht heftig. Oder auch wenn ich mal in der Schulwoche zu einem Konzert möchte, welches mir meine richtigen Eltern wohl erlauben würden, ich aber hier nicht die Genehmigung bekomme. Da wir keine Fahrräder in der Familie haben und ich leider keinen Führerschein hier machen kann, ist man immer auf andere Leute angewiesen, die einen fahren können. In solchen Situationen lernt man erstmal zu schätze , was für einen selbst eigentlich immer ganz normal war. Nichts desto trotz kann ich sagen,dass es eine Erfahrung fürs Leben ist, die einen verändern wird. |
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| 19.11.06 | ||
Whatts up MG-ler! |
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