Austauschfahrt nach Trutnov  5.5. – 12.5.2012 Jonas Gebauer    

Der Gegenbesuch des diesjährigen Tschechien-Austausches fand dieses Jahr vom 05. – 12. Mai statt und war ein voller Erfolg. Alle 22 Schüler samt den beiden Lehrkräften (Herr Richter und Herr Baurmann) kamen mit tollen Erlebnissen und Eindrücken zurück.

Gut gelaunt und voller Vorfreude brach die Gruppe am 05. Mai sehr früh am Morgen in Sande auf. Quer durch halb Deutschland führte der Weg nach Trutnov, verbunden mit einer zwölfstündigen Reise. In Tschechien wurde man gegen 17 Uhr von erwartungsfreudigen Austauschschülern, ihren Familien und dem Regen begrüßt.

  TRUTNOV6.5.2012

Der Sonntag war als Familientag geplant und so unternahmen alle deutschen Schüler mit ihren Gastfamilien Ausflüge rund um und in Trutnov. Bereits am zweiten Tag bemerkte man eins: Essen ist Pflicht. Auf gute und vor allem häufige Mahlzeiten legten alle Familien großen Wert und machten es zu ihrer Aufgabe, die Gastschüler gut zu ernähren.

 
Trutnov

Trutnov: Blick vom Krakonoš-Platz
Kunstprojekt

Kunstprojekt am Gymnazium Trutnov
TRUTNOV7.5.2012   

Am Montag ging es für alle in das Gymnasium nach Trutnov. Nach einem Schulrundgang und der Begrüßung durch den Schulleiter stand dort ein Kunstprojekt mit dem Thema „Leben in der Stadt“ auf dem Programm. Zum Mittag testete man die Schulkantine, ehe es am Nachmittag eine durch tschechische Schüler geleitete Stadtführung gab. Anschließend ging es zurück in die Familien oder zum Bowling mit den Austauschschülern.

  HARRACHOV8.5.2012

Den Dienstag, gleichzeitig Nationalfeiertag in Tschechien (8. Mai – Ende des zweiten Weltkriegs), verbrachte man in Harrachov. In der Stadt, bekannt durch Skiflugevents, besuchte man eine Glasfabrik, in der bis heute verschiedene Glasgegenstände in Handarbeit hergestellt werden, und ein ehemaliges Bergwerk, das bis in die 1990er Jahre noch betrieben wurde. Anschließend wurde eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall unternommen.

In der
              Glasbläserei

In der Glasbläserei von Harrachov
Prag

Strenge Mienen bei der Wachablösung
PRAHA 9.5.2012    

Praha, zu Deutsch Prag, lautete das Ziel am Mittwoch. Nach drei Stunden Fahrt im Rübezahl-Express, dem regionalen Zug, erreichte man die Hauptstadt des Landes bei strahlendem Sonnenschein – der die ganze Woche über anhielt. Während einer kleinen Stadtbesichtigung wurde die Gruppe Zeuge einer traditionellen Wachablösung an der Regierungsburg. Nach weiteren Besichtigungen der historischen Innenstadt wurde Prag in kleinen Gruppen selbst erkundet. Zum Treffpunkt am Bahnhof waren dann alle deutschen Schüler um einige Kronen leichter und um einige Tragetaschen schwerer. So bekam das ein oder andere Souvenir aus Prag einen neuen Besitzer. Die Rückfahrt, ebenfalls im Rübezahl-Express, gestaltete sich indes etwas schwierig. Aufgrund eines technischen Defekts machte der Zug auf offener Strecke eine Zwangspause von etwa einer Stunde. Somit verschob sich die Ankunft in Trutnov und alle Schüler waren froh, als sie gegen 22 Uhr ihr Zuhause erreichten.





 


 
Prag

Blick auf Prag vom Hradschin


  SNĚŽKA 10.5.2012

Ziel am Donnerstag war die Schneekoppe. Mit 1602 Metern ist sie der höchste Berg des Landes und liegt an der Grenze zu Polen. Hinauf ging es mit einem traditionellen Sessellift. Oben angekommen bestaunte man bei sehr gutem Wetter die tolle Aussicht über das Riesengebirge. Hinunter ging es über einen dreistündigen Marsch zu Fuß, auch durch verschneite Wege. Vier Schüler traten den Weg nach unten allerdings wieder per Sessellift an. Dieser stellte jedoch für über eine Stunde den Betrieb wegen starken Windes ein. Nach Hoffen und Bangen ließ dieser langsam nach und die vier Schüler kamen auch unbeschadet ins Tal.

Schnee im Mai

Abstieg durch den Schnee


 
Schneekoppe

Gruppenfoto auf 1602 Metern über Normalnull


Adrspach

Schon imposant, aber das Beste kommt noch
ADRŠPACH 11.5.2012   

Am Freitag ging es in die Felsenstadt Adršpach. Dort nahm die Gruppe an einer Führung zur Rübezahl-Sage teil, der die Stadt angeblich für sich und seine Mitmenschen aus Steinen erbaut haben soll und im Anschluss rasteten einige Schüler für eine Stunde an einem See, der sich mittig der Felsenstadt auftat, während andere noch weiter die Felsen bestaunten. Den Nachmittag nutzte man in der Familie und zu einem Abschlussabend.




Felsenstadt
              von Adrsperg

Die Felsenstadt von Adršpach

Um sechs Uhr traf man sich einen Tag später am Gymnasium Trutnov. Von dort fuhr der Bus nach Zittau, von wo aus es mit dem Zug über zahlreiche Bahnhöfe bis nach Sande weiterging. Alle 22 Schüler samt beiden Lehrkräften traten unverletzt, vollzählig und wie immer gut gelaunt die Heimreise an. Der Abschied fiel vielen Schülern nicht leicht, da sie sich sehr gut in die Familien eingelebt hatten. Alle waren begeistert von der Freundlichkeit und vor allem der Gastfreundlichkeit, mit der ihnen begegnet wurde. Auch die Natur fanden viele sehr schön und am Programm hatte jeder seine Freude. Ein Highlight konnte niemand wirklich ausmachen, da jeder Tag ein Höhepunkt war. Vor allem die Erfahrung und das Abenteuer eines neuen Landes und eines Austausches schätzten die Schüler sehr. Wie zur Ankunft regnete es auch zur Abfahrt.


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